The Legend of Zelda: A Link Between Worlds – Review

zelda 3ds

The Legend of Zelda gehört mittlerweile zum Kernrepertoire jedes Videospielliebhabers. Die Serie, die ihren unaufhaltsamen Siegeszug seit 1986 prolongieren konnte, bringt mit The Legend of Zelda: A Link Between Worldsfür den 3DS den inzwischen 17. Teil der Serie auf den Markt. A Link Between Worlds ist die zeitliche Fortsetzung des Bestsellers A Link to the Past (erschienen für GBA). Wer diesen Titel kennt, wird erstaunt sein, wie groß die Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Spielen sind, was sich sowohl in Hauptgesichtspunkten, als auch in winzigen Details widerspiegelt.

 

Gameplay

A Link Between Worlds spielt in der Welt von Hyrule. Der Spieler verkörpert dabei wieder den Helden Link, der hier als Lehrling des Dorfschmieds arbeitet. Link hat den Auftrag, dem Hauptmann der Wache sein Schwert zu bringen. Allerdings wird er auf der Suche nach demselben in einen Überfall des Bösewichts Yuga verwickelt, der Prinzessin Seres entführt und Link dabei verletzt.

Mit Hilfe von Prinzessin Zelda macht sich Link auf, Seres zu retten und wieder einmal durch die Macht des Triforce Hyrule vor großem Unheil zu bewahren.

Betrachtet man das Spiel von Beginn an als Kenner des Vorgängers, erstaunt das exakt rekreierte Setting von Hyrule. Im Großen und Ganzen wurden alle spielrelevanten Teile aus A Link to the Past detailgetreu übernommen, auch Paläste und Dungeons bringen den erfahrenen Zelda-Spieler durch die exakten Nachbildungen zum Schmunzeln.

 

Grafik und Präsentation

Auch die grafische und soundtechnische Aufmachung in The Legend of Zelda A Link Between Worlds entspricht jener des Timeline-Vorfahren. Nicht nur, dass die liebevolle Gestaltung von A Link to the Past in ihrer farblichen und zeichnerischen Vielfalt übernommen wurde, auch die Hintergrundmusik und sogar die Soundeffekte wurden übernommen, um dem erfahrenen Spieler das Gefühl zu geben, er sei wieder in dieser alten Welt angekommen.

Bestechend gut ist Nintendo hier die Umarbeitung der Grafik für die stereoskopische Engine des 3DS gelungen. Sitzt man mit dem Gerät in der Hand, hat man das Gefühl, man blickt durch ein kleines Fenster ist die animierte Zeichentrickwelt von Link hinein.

Unterstützt wird die gut animierte Grafik durch gerenderte Zwischensequenzen und Veränderungen der Kameraperspektive in einigen Spielszenen. Auf dem unteren Screen wird großteils eine Karte von Hyrule oder der Region gezeigt, in der man sich gerade befindet. So behält der Spieler dank dieses Features immer den Überblick.

 

Fazit

Wenn man das Spielerlebnis zusammenfassen muss, bleibt nur ein Wort: Beeindruckend.

Aus der Spielewelt-Vorlage von Hyrule für den 3DS so viel herauszuholen, bedarf schon einer entwicklerischen Meisterleistung. Diese hat Nintendo hier perfekt abgeliefert, und wird auch mit der 17. Auflage eines Zelda-Titels nicht müde, der Spieler immer wieder ein atemberaubendes, spannendes Gameplay zu bieten. Bewertungen bei Online-Portalen wie Metacritic oder Spielehändlern von über 90 von 100 Punkten sind dabei absolut gerechtfertigt und machen  A Link Between Worlds so zu einem Pflichtgame für 3DS-Zocker.

 

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